Personalpronomen und to be: der sichere Start
Ein präziser Einstieg für Deutschsprachige: vollständige englische Sätze, die richtige Form von to be und kein Rätselraten bei you.
1. Der wichtigste Unterschied
Im Deutschen kann die Verbform manchmal schon deutlich zeigen, wer gemeint ist. Im Englischen steht das Subjekt in einem normalen Aussagesatz fast immer ausdrücklich vor dem Verb. Deshalb ist Am tired kein vollständiger Standardsatz. Richtig ist I am tired.
2. Aussage, Verneinung und Frage
Aussage
She is from Berlin.
Sie kommt aus Berlin.
Reihenfolge: Subjekt + am/is/are.
Verneinung
She is not from Bonn.
Sie kommt nicht aus Bonn.
not steht direkt nach am/is/are.
Ja-/Nein-Frage
Is she from Berlin?
Kommt sie aus Berlin?
Das Verb wechselt vor das Subjekt.
W-Frage
Where is she from?
Woher kommt sie?
Fragewort + Verb + Subjekt.
3. Typische Fehler deutschsprachiger Lernender
Das Subjekt fehlt.
you verlangt immer are.
it bezeichnet hier keine Person.
4. Kontrollierte Übung
- Ergänze: I ___ tired.
- Ergänze: My parents ___ in Munich.
- Verneine: He is late.
- Bilde eine Frage: you / ready
- Übersetze: „Woher kommt sie?“
- Korrigiere: Are from Germany?
Lösungen und Begründungen
- am
- are, weil parents Plural ist.
- He is not late. / He isn’t late.
- Are you ready?
- Where is she from?
- Are you from Germany? Das Subjekt you ist notwendig.
5. Transfer
Schreibe sechs Sätze über dich: zwei Aussagen, zwei Verneinungen und zwei Fragen. Verwende mindestens vier verschiedene Subjekte. Lies danach jeden Satz laut und prüfe bewusst die Verbindung I am, he/she/it is oder you/we/they are.
